Wenn man schneller trinkt, resultiert das nicht in mehr Alkohol im Blut, als wenn man langsamer trinkt.

FALSCH

Wenn jemand schneller Alkohol trinkt, so kann dies sehr wohl größere Auswirkungen haben, da dem Körper mehr zugeführt wird, als er verarbeiten kann. Wenn man schnell trinkt, dann beginnt der Alkohol ins Gehirn zu strömen. Es kommt darauf an, wie schnell man wie viel trinkt, aber die Gehirnfunktionen können stark beeinflusst werden (können sogar zum Stillstand kommen) und somit die Körperfunktionen beeinflussen. Ein junger Mensch oder jemand, der nicht oft trinkt, dem kann dies sogar relativ rasch passieren, schon nach ein paar wenigen „Standarddrinks“.

Die Fähigkeit des Körpers Alkohol zu verarbeiten kommt auf Alter, Gewicht und Geschlecht an. Im Durchschnitt kann der Körper einen „Drink“ pro Stunde verarbeiten und dies kann man nicht beschleunigen.

Starten Sie nie einen Wettbewerb wer am schnellsten oder am meisten trinken kann, dies kann fatal enden.

Wenn ich mit vollem Magen was trinke, so werde ich weniger betrunken.

FALSCH

Es ist generell eine gute Idee, dass man etwas isst, bevor man zu trinken beginnt oder auch während man trinkt. Nahrung verlangsamt die Absorbierung des Alkohols und gibt dem Körper somit mehr Zeit zur Verarbeitung und zum Abbau. Prinzipiell kann man sagen, dass es am besten ist, wenn man vor dem Trinken oder währenddessen etwas Nahrung zu sich nimmt und auch anti-alkoholische Getränke oder Wasser währenddessen trinkt und auch die Konsumation einschränkt, wie in den Richtlinien für verantwortungsvolles Trinken empfohlen.

Alkohol macht nicht dick.

FALSCH

Trockene Weine, Cider, pure Spirituosen und Bier sind alle fettfrei und haben fast keinen Zuckergehalt, haben aber dennoch Kalorien. Ein Standard Bier 0,5l und 150 ml trockener Wein haben ungefähr 130 Kalorien, weniger als ein Glas Apfelsaft.

Es ist wichtig, wenn man Alkohol trinkt, dass man gesunde Ernährung, wie frisches Obst und Gemüse und Sport in seinen Lebensstil miteinbezieht.

Wenn Sie auf Ihre schlanke Linie schauen, dann vergessen Sie nicht, dass Alkohol sehr wohl Kalorien enthält - und einen auch hungrig macht. Wenn man Alkohol trinkt, so stimuliert dies das Hungergefühl und da man oft seine Selbstkontrolle verliert, kann das dazu führen, dass man nach einem Trinkgelage mehr zu sich nimmt. Vermeiden Sie Cocktails, wenn Sie etwas Kalorienarmes möchten. Dessertweine und Liköre sind sehr kalorienhältig, da sie mehr Zucker enthalten.

Wenn man regelmäßig oder oft und viel trinkt, so können bis zu 50% der Tageskalorien vom Alkohol kommen und manchmal wird lieber getrunken,  als etwas gegessen, was wiederrum langfristige Gesundheitsrisiken birgt.

Jeder reagiert auf Alkohol gleich.

FALSCH

Größe, Gewicht, Metabolismus, Geschlecht und auch wann und wie man trinkt,  beeinflusst die Reaktion auf Alkohol. Wenn man auf leeren Magen trinkt oder zu schnell, resultiert das in einer erhöhten Blutalkoholkonzentration (BAK oder Promille), die wiederum auch von Größe, Gesundheitszustand und Gewicht beeinträchtigt wird. Wenn man sehr müde, krank oder gestresst ist, beeinflusst das ebenfalls wie man auf Alkohol reagiert. Alkohol kann als eine Art Beruhigungsmittel, aber auch als Stressfaktor wirken.

Wenn man Kaffee trinkt oder eine Dusche nimmt, so wird man schneller nüchtern und man kann seinen „Kater” eindämmen.

FALSCH

Nichts kann die Verarbeitung des Alkohols im Körper zeitlich beschleunigen, jede Menge Wasser kann es allerdings ein bisschen verbessern. Schon ein oder zwei „Drinks“ können die Koordination, das Urteilsvermögen und die Reaktionszeit beeinflussen, daher sollte man immer schon im Vorhinein entscheiden wer der designierte Fahrer des Abends sein wird. Lassen Sie sich nicht verleiten betrunken zu fahren, dies kann Sie Ihren Führerschein kosten, Ihren Job, und noch viel Schlimmeres könnte passieren...

Einen „Kater“ kann man nicht wirklich loswerden, manche schwören auf starken Kaffee, andere auf eine kalte Dusche und Mineralwasser. Tatsache ist, das Einzige, das funktioniert ist, der Leber Zeit zu geben, bis alles verarbeitet ist und unterstützend Wasser zu trinken.

Ein „Kater“ kann einen durstig machen, es kann einem übel sein, man ist müde und hat Kopfweh und manchmal ist man sensibel bei Lärm und Licht. Der Körper ist ausgelaugt und ausgetrocknet. Alkohol kann auch die Magenwände irritieren und kann zu Verdauungsbeschwerden und Übelkeit führen.