Was, wenn ich gar nichts trinken will?

Wenn Sie sich entscheiden gar nichts Alkoholisches zu trinken, so sollte das von jedem Ihrer Freunde unterstützt werden und Sie sollten sich nicht unter Druck gesetzt fühlen zu trinken.

Es gibt viele gute Gründe gar nicht zu trinken und viele Menschen entscheiden sich auch dafür aus persönlichen, kulturellen oder auch aus religiösen Gründen.

Was, wenn ich mir Sorgen um meine Trinkgewohnheiten mache?

Wenn man Schwierigkeiten hat seinen Alkoholkonsum einzuschränken, dann sollte man gar nicht trinken oder Hilfe bei einem Arzt suchen.

Man bekommt einen schnellen „Kick“, wenn man etwas trinkt, aber langfristig gesehen können Depressionen hervorgerufen werden. Wenn Sie glauben, dass Sie damit nicht umgehen können, wäre es sinnvoll einen Arzt aufzusuchen.

Was, wenn ich allergisch reagiere?

Eine Nahrungsmittelallergie entsteht, wenn der Körper auf eine sonst harmlose Substanz negativ reagiert. Wer eine Alkoholallergie hat, dem reichen schon kleine Mengen und es wird eine allergische Reaktion hervorgerufen. Dies kann migräneartiges Kopfweh, Ausschlag, Juckreiz, Magenschmerzen und Durchfall, Asthma, geschwollene Augen, etc. sein. Falls Sie diese Anzeichen haben, wenn sie Alkohol konsumieren, sollten Sie Ihren Arzt benachrichtigen.

Hefe Allergie

Wenn man diese Allergie hat, kann jedoch trotzdem Alkohol getrunken werden, obwohl Hefe bei der Gärung von Bier, Cider und Wein verwendet wird. Ein kleiner Anteil dessen bleibt allerdings im Getränk zurück. Falls Sie diese Allergie haben, sollten Sie „sur lie“ Weine vermeiden.

Was, wenn ich Asthma habe?

Falls das Asthma dadurch entsteht, dass Sie Schwefeldioxyd (SO2) zu sich nehmen, dann dürfen schwefelhältige Getränke nicht getrunken werden. Falls Ihr Asthma aber dadurch nicht beeinflusst wird, so können alkoholische Getränke getrunken werden.

Was, wenn ich Diabetes habe?

Wenn man Diabetes hat, so kann prinzipiell Alkohol konsumiert werden, am besten mit etwas Nahrung. Ohne Nahrung kann der Blutzuckerspiegel unerwartet fallen. Falls mehr als erlaubt getrunken wird, so kann sich der Alkohol mit den verschriebenen Medikamenten vermischen und kann die Nebenwirkungen wie z.B. erhöhten Blutdruck verstärken. Es wird empfohlen nicht mehr als 2 „Drinks“ pro Tag für Männer und 1 „Drink“ pro Tag für Frauen zu sich zu nehmen.

Welche Art von Getränk?

Getränke mit niedrigem Zuckergehalt oder trockene Weine sind für Diabetiker am idealsten. Bier und Spirituosen sind prinzipiell in Ordnung, aber vermeiden Sie süße Mixgetränke und zuckerhältige Liköre und Weine.

Wenn Sie ihr Diabetes gut im Griff haben und mit Mäßigung trinken, dann wird das Ihren Blutzuckerspiegel kurzfristig nicht weiter stören. Wenn aber mehr als von den Richtlinien empfohlen getrunken wird, dann kann dies in Hypoglycämia resultieren, speziell wenn Sie Insulin oder Sulphonyurea Tabletten nehmen oder nicht genug Kohlehydrate zu sich genommen haben.

Hypoglycämia kann aber auch erst 16 Stunden nach heftigem Trinken entstehen. Schauen Sie deshalb, falls Sie es mal übertrieben haben, dass Sie auf Ihren Blutzuckerspiegel achten. Nehmen Sie ein paar Kohlehydrate zu sich, bevor Sie zu Bett gehen oder zum Frühstück und überprüfen Sie regelmäßig Ihren Blutzuckerspiegel.

Falls Sie Diabetiker sind, hier ein paar hilfreiche Tipps, wenn Sie etwas trinken möchten

  • Trinken Sie im Idealfall entweder nachdem Sie gerade gegessen haben oder während Sie essen.
  • Trinken Sie nicht auf leeren Magen. Trinken Sie Getränke mit niedrigem Zuckergehalt.
  • Trinken Sie nicht als Ersatz für Nahrung, dies kann zu Hypoglycämia führen.
  • Wenn Sie auf Ihre schlanke Linie achten, dann vergessen Sie nicht, dass Alkohol kalorienhaltig ist und dass Alkohol auch hungrig macht.
  • Sie erkennen vielleicht nicht gleich die Symptome von Hypoglycämia während Sie trinken: Haben Sie deshalb immer eine Identifikation dabei, die besagt, dass Sie Diabetes haben.


Mehr Information betreffend Alkohol und Diabetes hat Ihr Arzt, Diätetiker oder Diabetes-Fachmann.

Was, wenn ich Vegetarier oder Veganer bin?

Jeder Vegetarier wird für sich entscheiden, ob er Alkohol zu sich nimmt oder nicht. Manchmal wird bei der Weinproduktion Eialbumin (Eiprotein), Kasein (Milch Protein), Gelatine (Rindfleisch) oder Fischleim (Fische) verwendet.