Trinken, wenn man älter wird

Generell altert jeder Mensch unterschiedlich und deshalb sollte man über die Jahre immer wieder aufs Neue überprüfen, wie man auf Alkohol reagiert. Die Fähigkeit des Körpers Alkohol zu verarbeiten, vermindert sich je älter man wird. Das Wasser in Ihrem Körper wird weniger und somit ergibt sich eine höhere Alkoholkonzentration im Blut.

Es gibt aber auch Studien, die besagen, dass ein bis zwei alkoholische Getränke pro Tag, also eine kleine Menge, bei Männern über 40 und Frauen nach ihren Wechseljahren, das Risiko von koronarer Herzkrankheit minimieren kann.

Übermäßiger Alkoholkonsum kann jedoch neurale Schäden und Gedächtnisverlust mit sich bringen.

Achten Sie auch darauf Ihre verschriebenen Medikamente nicht mit Alkohol zu mischen. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt, um sicher zu gehen.

Zu viel Alkohol kann einen auch wackelig auf den Beinen machen und falls man hinfällt ist die Gefahr, sich zu verletzen oder sich sogar etwas zu brechen, groß. 

Wenn man sich an die Empfehlungen was ein gesundes Herz betrifft, hält (schlank bleiben, nicht rauchen, regelmäßig Sport betreiben, viel Obst und Gemüse essen und wenig gesättigtes Fett zu sich nehmen) und sich daran hält gemäßigt zu trinken, dann erhöht sich die Lebenserwartung, da man einem geringeren Risiko einen Schlaganfall, Diabetes oder einen Herzinfarkt zu haben, ausgesetzt ist.

Für ältere Menschen gelten also generell die Verantwortungsvoll Trinken Richtlinien und Studien zeigen auch, dass wenn man nur gemäßigt trinkt, das Risiko von Demenz und Alzheimer niedriger ist.

Medikamente

Falls Sie Medikamente nehmen, lesen Sie auf jeden Fall immer den Beipackzettel, um zu sehen ob Sie Alkohol zu sich zu nehmen dürfen. Dies gilt für verschriebene Medikamente, aber auch für homöopathische.

Speziell bei Medikamenten, die zur Beruhigung dienen, kann es gefährlich sein, wenn sie mit Alkohol kombiniert werden. Fragen Sie im Zweifelsfall immer Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Illegale Drogen wie Kokain, Ecstasy, Heroin sollten erstens niemals genommen werden und zweitens niemals mit Alkohol kombiniert werden, da Alkohol deren Wirkung verstärken kann und dies kann zu Leberversagen und sogar zum Tod führen.

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Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
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Institut für Suchtforschung - Leopold-Franzens-Universität
Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG)
Österreichischer Suchthilfekompass
Hilfe von A-Z, sozial relevante Informationen für Wien
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AKZENTE Suchtprävention - Salzburg
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